Empowerment/Community Workshop von Menschen aus dem Asexuellen Spektrum, fuer Menschen aus dem asexuellen Spektrum

Kaye hat sich diese spannende Workshopreihe ausgedacht, die Ende Juni/Anfang Juli in Berlin stattfindet:

am 28.6.2015:

Was bedeutet Asexualität für mich und wie geht’s mir damit in meinem Alltag?/What does Asexuality mean for me and how do I feel about it in my everyday life?
Ein Empowerment-Workshop für Menschen, für die Asexualität (gerade) ein Thema im Leben ist/for people for whom (currently) asexuality is a subject in life

Wann/When? 13.00 – 16.00

Wo/Where? Sonntags-Club, Greifenhagener Straße 28, 10437 Berlin
(Außer den Toiletten sind die Räume barriere-reduziert./The rooms are barrier-reduced except the toilets.)

Was/What? In diesem Workshop werden wir uns Asexualität in Schreibübungen, Collagen bzw. Zeichnungen annähern und einen Raum schaffen, in dem wir unsere Gedanken austauschen, unsere Gefühle ausdrücken, unser Selbstbewusstsein stärken und uns gegenseitig inspirieren können./In this workshop we will approach asexuality in writing exercises, collages, respectively drawings and create a space in which we can share our thoughts, express our feelings, strengthern our self-consciousness and inspire each other.

am 5.7.2015:

Wie spreche ich Asexualität an?/How do I address Asexuality?
Ein Workshop zu Handlungsmöglichkeiten für Menschen, für die Asexualität (gerade) ein Thema im Leben ist/for people for whom (currently) asexuality is a subject in life

Wann/When? 13.00 – 16.00

Wo/Where? Sonntags-Club, Greifenhagener Straße 28, 10437 Berlin.
(Außer den Toiletten sind die Räume barriere-reduziert./The rooms are barrier-reduced except the toilets.)

Was/What? In diesem Workshop steht die Thematisierung von A_sexualität in den Communities und Beziehungen, die uns wichtig sind, im Mittelpunkt und es geht darum, gemeinsam Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten./In this workshop the thematization of asexuality in communities and relationships that are important to us is the focus and we will create opportunities for action together.

Sprache/Language? Wir sprechen bedürfnisorientiert deutsch und_oder englisch miteinander./We talk in german and_or englisch based on your needs.

Außerdem gibt’s veganen Kuchen und alkoholfreie Getränke./There are also vegan cakes and soft drinks.

Kaye: aromantische_r Ace-Aktivist_in, Erwachsenenbildner_in, Social Justice und Diversity Trainer_in und Gender Studies Student_in./aromantic Ace-Activist, Adult Educator, Social Justice and Diversity Trainer and Gender Studies Student.

Bitte vorher anmelden unter/please register before: k_aye@riseup.net
(Falls für euch die Termine ungünstig sind, können wir gern neue Termine suchen)

Resources for Ace Survivors

Es gibt eine neue Webseite mit vielen Ressourcen fuer Menschen (aus dem asexuellen Spektrum), die sexualisierte Gewalt erlebt haben:
http://asexualsurvivors.org/

Resources for Ace Survivors aims to help asexual spectrum (ace) or questioning people who have experienced sexual violence by providing resources that are relevant to them, creating a supportive community for sharing experiences, and promoting greater understanding through education and awareness efforts. We also provide resources for those who support ace survivors, including partners, friends, family, therapists, and advocates.

We aim to…
. compile information specific to ace survivors as well as general information for people who have experienced sexual abuse or domestic violence
. provide community for ace survivors and facilitate conversations between ace survivors about the issues they face
. maintain a list of people willing to talk to ace survivors of sexual abuse
. run a variety of projects related to ace survivors
. amplify the voices of ace survivors through our blog

1st Non-Monogamies and Contemporary Intimacies Conference

Yay, eine Konferenz zu nicht-monogamen Beziehungsformen, in der auch Asexualität Raum hat!!!

https://nmciconference.wordpress.com/category/call-for-contributions/

1st Non-Monogamies and Contemporary Intimacies Conference (25.–27. September 2015)

Forschung in verschiedenen Feldern (z.B. Soziologie, Psychologie, Anthropologie und Zeitgeschichte) hat gezeigt, dass sich traditionelle Konzepte und Praktiken in Bezug auf Ehe, Familie, Sexualität und Intimität im Laufe der letzten Jahrzehnte rapide verändert haben. So kam es zu radikalen Veränderungen im Umgang mit Themen wie Sexualität, Geschlechterrollen, Single-Eltern, Familienstrukturen, Empfängnisverhütung, Schwangerschaftsabbruch und Scheidung. Dies gilt auch für entsprechende Praktiken und Lebensweisen. Viele dieser Bereiche stehen in enger Verbindung mit Veränderungen in sozialen, wirtschaftlichen und politischen Kontexten, wie etwa der gleichgeschlechtlichen Ehe.

Beim Thema „Nicht-Monogamie“ sind diese Veränderungen oft von negativen Darstellungen begleitet. So wird Nicht-Monogamie etwa als „Untreue“ oder „serielle Monogamie“ bezeichnet, oder auch als „Scheitern“ in Bezug auf „normale“ Muster, nach denen Intimität abzulaufen hat. Solche Betrachtungsweisen privilegieren das idealisierte monogame Paar, das als inhärent „besser“ dargestellt wird. Das vorherrschende wissenschaftliche Paradigma legitimiert und stärkt die Normativität von monogamen Beziehungsformen. Dabei lässt die Wissenschaft oft die Existenz von offenen, einvernehmlichen Formen von nicht paarbasierten Beziehungen sowie aromantischen und/oder asexuellen Formen von Intimität außer Acht. Außerdem konzentriert sich die nur begrenzt vorhandene Forschung zu einvernehmlichen nicht-monogamen Beziehungspraktiken vor allem auf englischsprachige und sozio-ökonomisch privilegierte „weiße“ Kontexte.

Allerdings entstehen zunehmend auch kritische Diskurse über normative Sexualität und Intimität (und wie diese miteinander interagieren); diese stellen sowohl Lebensweisen, die im Kern der Geschlechterordnung stehen, in Frage, als auch hetero-mono-normative Institutionen und Praktiken im Allgemeinen.

Themen: Wir möchten mit dieser Konferenz Austausch und Überschneidungen zwischen Forschung, Aktivismus und anderen sozialen Interaktionsformen und Ausdrucksmöglichkeiten ermöglichen. Dabei sollen Themen wie zum Beispiel (aber nicht nur nur) die folgenden behandelt werden:

gelebte Erfahrungen mit Polyamorie, Swingen, offenen Beziehungen und anderen einvernehmlichen nicht-monogamen Beziehungsformen;
Veränderungen in Konzepten und Repräsentationen von Paarbeziehungen sowie damit verbundene Herausforderungen;
Spannungen und Veränderungen in akademischen Definitionen und Auffassungen von Partner*innenschaften, Freund*innenschaften, Verwandtschaften und anderen Formen zwischenmenschlicher Verbindungen;
Besonderheiten von kulturellen Praktiken und Werten in Bezug auf kontemporäre Intimitäten in Ländern, die nicht Teil des anglo-amerikanischen Raums und/oder des globalen Nordens sind;
Überschneidungen von nicht-monogamen Praktiken/kontemporären Intimitäten mit race, Gender/Sex/Geschlecht, sexueller Orientierung, Fetischen und BDSM, Kultur, Behinderung und Bildung;
nicht-sexuelle und/oder nicht-romantische Beziehungen und Identitäten, zum Beispiel Asexualität und Aromantik;
Histories, Herstories und Queerstories: Geschichten von Nicht-Monogamien und kontemporären Intimitäten zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten;
Aktivismus und Community-Building rund um nicht-monogame Beziehungsformen;
Unterschiede und Überschneidungen zwischen einvernehmlichen und nicht einvernehmlichen nicht-monogamen Beziehungsformen sowie damit verbundene Machtverhältnisse;
rechtliche und finanzpolitische Bedeutung von und Herausforderungen rund um Nicht-Monogamien;
Veränderungen in Bedeutungen und Praktiken von Paarbeziehungen;
Rollen von Technologien in Veränderungen in sozialen Beziehungen und Intimitäten;
Diskurse über die (z.B. genetische oder evolutionäre) „Naturgegebenheit“ von Monogamie oder Nicht-Monogamie;
Überschneidungen von Nicht-Monogamien mit feministischen Theorien, LGBTI-Studien, Gender und Queer Studies, Post-/De-Kolonialismus und anderen sich gegen Unterdrückung richtenden Strömungen;
Sexarbeit, (Mainstream- oder anderweitige) Pornografie und andere kapitalistisch-sexuelle Überschneidungen in Bezug auf Intimitäten;
(öffentliche) Gesundheitswesen und Nicht-Monogamien;
Verbindungen zwischen Religion und hegemonialen Formen von Nicht-Monogamie;
neue Normativitäten und Widerstände – Polynormativität und Beziehungsanarchie, Neoliberalismus und politische Widerstände;
einvernehmliche nicht-monogame Intimitäten und Herausforderungen in psychologischer Beratung und Psychotherapie;
Repräsentationen von Monogamien und/oder Nicht-Monogamien in Literatur, Kunst, Film, Fernsehen, Fotografie, Theater, Musik oder anderen Medien.
Unser Ziel ist es, zum Aufbau von Gemeinschaften innerhalb und außerhalb der Wissenschaft sowie über Themenbereiche und Disziplinen hinweg beizutragen und dabei traditionelle Modelle der hegemonialen Wissensproduktion im globalen Norden zu durchbrechen. Daher freuen wir uns nicht nur auf wissenschaftliche Beiträge und Panels, sondern auch auf Diskussionsrunden, Filmvorführungen und -diskussionen, Kunstinstallationen, Beiträge mit aktivistischen Hintergründen sowie andere Formate.

Sprache und Zugänglichkeit: Aus logistischen Gründen wird während der Konferenz Englisch als Verkehrssprache dienen. Daher bitten wir um die Einreichung von Abstracts in englischer Sprache. Wir freuen uns allerdings auch über Abstracts in anderen Sprachen, sofern sie zusätzlich auch auf Englisch eingereicht werden. Wir empfehlen, Präsentationen auf der Konferenz in Englisch abzuhalten, dies ist jedoch nicht verpflichtend. Der Veranstaltungsort ist rollstuhlfreundlich. Bei Bedarf an Dolmetschung in Gebärdensprache bitten wir um eine kurze E-Mail. Leider können wir nicht garantieren, dass eine solche Dolmetschung organisiert werden kann, werden diesbezüglich aber unser Möglichstes tun. Weitere Informationen (in Englisch) zur Zugänglichkeit der Konferenz sind auf unserer Website zu finden.

Einreichungen: Für Einzelbeiträge bitten wir um Abstracts von bis zu 250 Wörtern, für Panels von bis zu 500 Wörtern. Die Abstracts können bis spätestens 31. Mai auf der Plattform eingereicht werden. Vor dem Einreichen sind bitte die Anweisungen auf unserer Website zu beachten. Bei Fragen oder technischen Problemen sind wir unter folgender E-Mail-Adresse erreichbar: nmciconference@gmail.com

Alle drei Ausgaben von “ wer a sagt, muss nicht b sagen“

Alle drei Ausgaben von „Wer A sagt, muss nicht B sagen“ gibt es ab sofort wieder beim tollen Heavy Mental Zine Distro!!!
Dort bekommt ihr auch viele andere spannende Zines:
https://heavymentalzine.wordpress.com/catalogue/

two zines on being sexually dysfunctional in sex-positive queer scenes

Have you ever felt left out or alienated by sex-positivity and the way it plays out in your interpersonal relationships or in the spaces where you hang out? Have you ever felt pressure to feel/perform desire, to be (or be seen to be) sexually active, to have relationships or date people, to do non-monogamy (or to do it in a specific way), to have fulfilling/pleasurable sex or to have certain kinds of sex?

Do you feel like sex-positivity often ignores the reality of living, and trying to be sexual, in a racist ableist cissexist hetero-patriarchal rape culture? Have you ever felt like consent shouldn’t be framed in terms of sexiness? Does your queer or feminist community fail to make space for people on the asexual and aromantic spectrums?

When most of the queer and feminist spaces we have access to are explicitly sex-positive and/or centred around hooking up, talking about sex-negative or sex-critical feelings can often make us feel like kill-joys, pissing on everyone else’s sexually liberated parade.

This discussion aims to provide a safer space in which to talk about the above questions. We will also be exploring ways in which our queer and feminist communities can be more inclusive of those who can’t fuck, won’t fuck, don’t fuck, or who choose to only fuck some of the time.

http://fuckedzine.tumblr.com/



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