+++ Samstag 16. Au­gust 2014 um 17:00 Uhr
in der in der Jo­han­nes­stra­ße 151 in Erfurt,
im Rahmen der Polyfantasiawoche

http://widerdienatur.blogsport.de/polyfantasiawoche-2014/

+++ Sams­tag 26.7.2014 , 13.​30 bis 16.​30
Ge­re­de – homo, bi und trans e.V.
Prießnitz­stra­ße 18, 01099 Dres­den

Was bedeutet eigentlich Asexualität? Sind das Menschen, die nie Sex haben? Weder mit sich selbst, noch mit anderen? Gibt es Gründe warum Menschen asexuell sind, oder müßte ich dann auch nach Gründen fragen, warum Menschen heterosexuell oder homosexuell sind? Was ist der Unterschied zwischen sexueller und romantischer Orientierung? Ich dachte das gehört zusammen… Warum braucht es den Begriff A_sexualität überhaupt und was erleben Menschen nach einem Outing? Was bedeuten Allosexismus* und Amatonormativität*?

In dem drei stündigen Workshop beschäftigen wir uns mit den Themen A_sexualiät und A_romantik und der Frage, was Sexualität, sexuelle Anziehung, Romantik und romantische Anziehung überhaupt bedeuten. Wir gucken verschiedene Filmausschnitte, in denen Menschen von ihren Erfahrungen berichten, die sich selbst als asexuell*, aromantisch*, graysexuell* oder demisexuell* bezeichnen.
Es wird auch darum gehen, warum asexuelle Menschen sich besonders häufig in queer_feministischen, sexpositiven Räumen nicht wohlfühlen und wie ich Verbündete_r für A_sexuelle und A_romantische Menschen und Communities sein kann.
Ausserdem gibt es eine kleine Comic-Ausstellung zu Freundschaftsliebe, A_sexualität und A_romantik.

+++ Montag 5. Mai 2014 18:00 – 19:30 uhr
im Rahmen der queeren Ringvorlesung
an der Goethe Universität Frankfurt
http://www.frankfurter-schwule.de/

+++ Sonntag 25. Mai 2014 12:30 – 14:00 uhr
beim FemFest Würzburg
http://femfestwuerzburg.blogspot.ch/

+++ Dienstag 3. Juni 2014 18:00 – 20:00
im Rahmen der Queer Theory Vortragsreihe
an der Universität Bielefeld

+++ Freitag 6. Juni 2014
beim Antifee Festival in Göttingen
http://www.antifee.de/

+++ 9.2.2014 von 15 bis 17 uhr im Rahmen von Feminist Comeback (http://feministcomeback.tumblr.com/)

Film­klub: ” Some like it hot some like it not”
Wir zei­gen die 30-​mi­nü­ti­ge Do­ku­men­ta­ti­on „Some like it hot, some like it not“ von Nossa Schä­fer und Elisa Gar­ro­te aus dem Jahr 2008, in der drei Mit­glie­der von Aven (Ase­xu­al Vi­si­bi­li­ty and Edu­ca­ti­on Net­work) in­ter­viewt wer­den und gleich­zei­tig nach­ge­zeich­net wird, wie die Se­xu­al­wis­sen­schaft im Laufe ihrer Ge­schich­te mit nicht vor­han­de­nem se­xu­el­len In­ter­es­se um­ge­gan­gen ist. Den Trai­ler gibts hier zu sehen:http://​vimeo.​com/​4774645

Im An­schluss zeigt An­drzej, Blog­be­trei­ber_in von www.​asexyqueer.​blogsport.​de und Her­aus­ge­ber_in des Zines „Wer A sagt, muss nicht B sagen“ Aus­schnit­te aus sei­nen_ih­ren Lieb­lings­fil­men und Vi­deo­blogs zum Thema A_se­xua­li­tät und A_ro­man­tik, und be­ant­wor­tet zu­sam­men mit Kati, Mit­be­grün­de­rin des deutsch­spra­chi­gen Aven­fo­rum, eure Fra­gen.

Nach dem of­fi­zi­el­len Teil, gibt es die Mög­lich­keit für Men­schen, die sich als ase­xu­ell*, aro­man­tisch*, de­mise­xu­ell*, greyse­xu­ell* oder wtf-​ro­man­tisch* de­fi­nie­ren, sich mit­ein­an­der zu ver­netz­ten, sich zu queer­pla­to­ni­schen* Be­zie­hun­gen aus­zu­tau­schen und/oder a_se­xu­el­le/a_ro­man­ti­sche events zu pla­nen…

+++ 9.​11.2013 von 15-17 Uhr im Rah­men der ‚Ak­ti­ons­ta­ge Ge­sell­schaft Macht Ge­schlecht‘ in der FH Bie­le­feld.
www.kein-​se­xis­mus.​asta-​bie­le­feld.​de

+++ 23.​11.2013 von 17-19 Uhr im Rah­men von ‚ge­sell­schaf­t_­mach­t_i­den­ti­tät‘ der Uni Hil­des­heim
http://​gmi.​blogsport.​de/​

+++ 12. Mai 2013, 15:00 Uhr: Vortrag/Film zu Asexualität beim Queer*Fem_fest
Bonn, Kult41 (http://queerfemfest.wordpress.com)

+++ 16. Mai.2013, 18:30 Uhr: Infoabend Asexualität – Goldene Rose, Halle
(http://queereinsteigen.wordpress.com)

+++ 8. Juni 2013, 17.30 Uhr: Das „A“ in Queer – ein sexpositiver Blick auf Asexualität
e*camp – gegen Kapitalismus und sein Geschlechterverhältnis (http://ecamp.blogsport.de)

+++ 5. Oktober 2012 Vortrag zu A_sexualität beim Q Flash in Bremen
http://qflash.blogsport.de/

+++ 25. Oktober 2012 Fragen und Antworten zum Thema Asexualität beim 7. Porn Film Festival Berlin
Screening der Dokumentation (A)sexual von Angela Tucker
http://archiv.pornfilmfestivalberlin.de/pffb_2012/de/?p=5312

Kein Sex ist auch eine Lösung – oder? Ausgerechnet beim Pornfilmfestival überrascht so ein Statement vielleicht. Dennoch wirft die Dokumentation von Angela Tucker interessante Fragen auf: Ist Asexualität eine sexuelle Orientierung? Basiert Asexualität auf sexueller Selbstbestimmung oder ist es das Schicksal einiger weniger Unglücklicher, die versuchen aus der Not eine Tugend zu machen? Sind Menschen, die bewusst keinen Sex in ihrem Leben mögen – manche so genannte „A-Romantiker“ verzichten auch bewusst auf Liebe und Partnerschaft – wirklich eine eigene Gruppe im Kosmos der LGBTTIQ*A oder schlicht Singles? Bedarf es eines Coming-out als Asexuelle/r und wie reagiert die Umwelt auf diese Haltung? Mit der Asexuellen-Bewegung wird das oft überstrapazierte Thema Sex auf jeden Fall von einer erfrischend anderen Seite hinterfragt. Im Anschluss an die Filmvorführung diskutieren Andrzej und u. a. ein/e VetreterIn von AVEN (Asexuality Visibility Education Network) zum Thema: „Queer, sexpositiv und asexuell … wie passt das zusammen?“.

+++ 17. Juni 2012, ab 15 uhr
Some like it hot – Some like it not
FAQ-Laden, Jonasstr. 40, Berlin Neukölln

Das „A“ in Queer
LGBTSIQQA, diese Buchstabenkombination begegnet mir in queeren Kontexten immer häufiger. Sie steht für Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Straight, Intersex, Queer, Questioning, Asexual.
Doch was bedeutet Asexualität eigentlich und was hat sie mit Queerness zu tun? Warum sind Asexuelle innerhalb queerer Kontexte so gut wie unsichtar? Und ist ein Bedürfniss nach Sexualität wirklich etwas, dass alle haben?
In meinem Vortrag geht es darum, was Asexualität ist und was sie nicht ist. Es geht um die Unterscheidung zwischen sexueller und romantischer Orientierung, darum was asexuell und sexpositiv sein gemeinsam haben, warum für mich Asexualität queer ist, um Consent und darum was du tun kannst, damit sich Asexuelle in deiner Community wohlfühlen.
Zu Beginn der Veranstaltung wird die 30-minütige Dokumentation „Some like it hot, some like it not“ von Nossa Schäfer und Elisa Garrote gezeigt, in der drei Mitglieder von Aven (Asexual Visibility and Education Network) interviewt werden und gleichzeitig nachgezeichnet wird, wie die Sexualwissenschaft im Laufe ihrer Geschichte mit nicht vorhandenem sexuellen Interesse umgegangen ist.
Nach dem Vortrag gibt es Raum für Fragen und Diskussion.

+++ 6. April 2012 18 Uhr,
Sexclusivitäten: Fürbringerstr. 2, Berlin Kreuzberg
Vortrag zu Asexualität/ Film: ‚Some Like it hot, some like it not‘/ Zinevorstellung
im Freitags-Salon bei Laura Merrit
http://www.sexclusivitaeten.de
--- nicht barrierefrei

+++ 17.12.2011, 21 Uhr, Subversiv, Brunnenstr. 7, Berlin
Film + Vortrag + Diskussion

Viele sexuell lebenden Menschen, sehen sich nicht als Mehrheit, sondern gehen davon aus, dass ein Bedürfnis nach Sexualität, bei allen Menschen vorhanden ist. Asexuelle machen immer wieder die Erfahrung, dass ihr Gegenüber nach Gründen für das nicht vorhandene sexuelle Interesse sucht (z.B. du bist bestimmt unterdrückt schwul/lesbisch, hast traumatische Erfahrungen mit Sexualität gemacht, oder noch nicht die_den Richtige_n gefunden), anstatt zu respektieren, dass Asexualität eine sexuelle Orientierung ist, wie Homo-, Hetero-, oder Pansexualität auch.
In meinem Vortrag geht es darum was Asexualität ist und was sie nicht ist, es geht um die Unterscheidung zwischen sexueller und romantischer Orientierung, darum was asexuell und sexpositiv sein gemeinsam haben, warum für mich Asexualität queer ist, um Consent und darum was du tun kannst, damit sich Asexuelle in deiner Community wohlfühlen.

Zu Beginn der Veranstaltung wird die 30-minütige Dokumentation „Some like it hot, some like it not“ von Nossa Schäfer und Elisa Garrote gezeigt, in der drei Mitglieder von Aven (Asexual Visibility and Education Network) interviewt werden und gleichzeitig nachgezeichnet wird, wie die Sexualwissenschaft im Laufe ihrer Geschichte mit nicht vorhandenem sexuellen Interesse umgegangen ist.

Nach dem Vortrag gibt es Raum für Fragen und Diskussion.

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Wer ‚A‘ sagt, muss nicht ‚B‘ sagen empfiehlt:

+++Sex is not the enemy

Pornfilmfest, Dildoworkshop, Sexparty – Sexpositiv-Sein, d.h. eine offensive, aufgeschlossene Haltung gegenüber Sexualität und ihrer Spielarten zu haben, hat in den letzten Jahren in vielen queer_feministischen Zusammenhänge an Bedeutung gewonnen und scheint in manchen Städten allgegenwärtig zu sein. Es ermöglicht neue (sexuelle) Rollen auszufüllen, als die, die für FrauenLesbenTrans* gesellschaftlich vorgesehen sind und ist eine Empowerment-Strategie. Für manche bedeutet es aber auch, neuem Druck und Normierungen ausgesetzt zu sein und das Gefühl zu bekommen, anders oder spießig zu sein, wenn man keinen hippen, abgefahrenen oder überhaupt keinen Sex hat. Besonders für Menschen mit sexualisierten Gewalterfahrungen kann das dazu führen, dass Räume sich für sie nicht mehr sicher anfühlen. Über diesen schmalen Grat, seine Chancen und Risiken sowie Konsequenzen für eine queer_feministische Praxis soll es in dem Vortrag mit anschließendem Austausch und Diskussion gehen.

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* ‚dier‘ gehört zu den geschlechtsneutralen Pronomen, mehr Infos unter:
http://annaheger.wordpress.com/worte/pronomen/